Welche Topper sind die besten bei Stiftung Warentest?

Ein Topper bietet besonderen Komfort beim Schlafen. Es handelt sich hierbei um eine dicke, komfortable Auflage, die für Druckentlastung und zusätzliche Hygiene im Bett sorgt. Vor allem Menschen, die unter einem Bandscheibenvorfall oder Rückenschmerzen leiden, können von einem anpassungsfähigen, gemütlichen Topper, der den Körper & Verspannungen entlastet, profitieren. Im Folgenden sind die wichtigsten Informationen über Topper aus dem Test der Stiftung Warentest aufgeführt.

Die Stiftung Warentest hat es sich zur Aufgabe gemacht, unabhängig Produkte des täglichen Gebrauchs zu testen, um Verbrauchern Kriterien für die richtige Wahl beim Kauf anzubieten. Obwohl Matratzen an sich bereits eingehend getestet wurden, existiert aktuell kein umfassender Test zu Topper. Doch wir haben einen Topper Test durchgeführt, hier der Testsieger aus unserem Topper Test: Der Meos Gel-Schaum Topper

Was macht einen guten Topper aus?

Wer einen hervorragenden Topper, der den eigenen Ansprüchen gerecht wird, kaufen will, kann sich an bestimmten Kriterien orientieren. Zu diesen gehören folgende:

  • Die Höhe sollte zwischen 4 und 8 cm betragen. Für eine optimale Druckentlastung sollte die Höhe eines Toppers zwischen 4 und 12 cm angesiedelt sein. Tendenziell gilt: Je härter die Matratze, desto höher darf der Topper sein.
  • Den Topper an die Schlafposition anpassen. Die eigene Schlafposition sollte beim Kauf mit einbezogen werden. Wer zum Beispiel auf dem Bauch schläft, benötigt einen unnachgiebigeren Topper als ein Rücken- oder Seitenschläfer. Letztere profitieren eher von einem möglichst anpassungsfähigen Produkt.
  • Den passenden Härtegrad beachten. Grundsätzlich benötigen schwerere Menschen einen höheren Härtegrad als leichte. Als Faustregel gilt: Je mehr Körpergewicht, desto härter darf der Topper sein.

Woraus sollte ein Topper aus dem Test der Stiftung Warentest bestehen?

Ein Topper ist ähnlich aufgebaut wie eine Matratze, kann diese aber nicht ersetzen. Er besteht aus einem Kernmaterial und einem Bezug. Im Kern werden zum Beispiel Latex, Visco-, Gel- oder Kaltschaum verarbeitet. Je nach Beschaffenheit variiert das Liegegefühl. Beim Bezug können ebenfalls verschiedene Materialien zum Einsatz kommen - beispielsweise Baumwolle oder synthetische Stoffe. Für gewöhnlich sollte der Bezug abziehbar und so vom Schaumkern zu trennen sein. Damit lässt er sich ganz einfach und hygienisch in der Waschmaschine reinigen.

Welche Unterschiede haben die Kernmaterialien bei einem Topper?

Topper werden aus verschiedensten Grundmaterialien hergestellt. Gängig sind zum Beispiel:

- Gelschaum Topper
- Viscoschaum Topper
- Latex Topper
- Kaltschaum Topper

Welches Material gewählt werden sollte, hängt von den eigenen Vorlieben, der Schlafposition sowie möglichen Rückenproblemen ab. Ein Gelschaum-Topper eignet sich beispielsweise für Menschen mit Bandscheibenvorfall oder anderweitigen Rückenproblemen. Er stützt die Wirbelsäule und bildet sich, sobald der Druck nachlässt, immer in seine anfängliche Form zurück.

Viscoschaum ist ebenfalls für Schlafende mit Rückenschmerzen geeignet, gibt aber mehr nach. Der elastische Schaum passt sich genau an die eigene Schlafposition an. Außerdem reagiert Viscoschaum auf die Körpertemperatur und fühlt sich daher etwas wärmer an als Gelschaum.

Wer lieber auf einer federnden Unterlage schläft, sollte einen Latextopper in Betracht ziehen. Für Personen, die nachts stark schwitzen, bieten Kaltschaum Topper ideale Bedingungen, da sie eine gute Luftzirkulation befördern. Feuchtigkeit wird absorbiert und ein Hitzestau vermieden.

Was ist die Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest ist eine Organisation, die sich den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern zur Aufgabe gemacht hat. Seit ihrer Gründung 1964 bewertet sie Produkte und Dienstleistungen in unabhängigen Tests. Hierbei erhält sie keinerlei finanzielle Mittel oder anderweitige Anreize von Herstellern und Dienstleistungsanbietern. Auf eine unabhängige Untersuchung nach wissenschaftlichen Standards - durchgeführt in eigenständigen Prüfinstituten - ist daher Verlass. Die Ergebnisse der Tests werden sowohl online als auch in der eigens herausgegebenen Zeitschrift veröffentlicht. Mögliche Bewertungen reichen von "sehr gut" bis "mangelhaft."