Topper für Bandscheibenvorfall

Die Wirbelsäule verdankt ihre Elastizität den Bandscheiben, die sich - ausgenommen die obersten Halswirbel - zwischen den Wirbelkörpern befinden. Sie bestehen aus einem weichen, gallertartigen Kern und einem Ring aus Knorpelfasern und Bindegewebe, der den Kern umhüllt und mit den Wirbelkörpern verbunden ist. Aufgabe dieser Hülle ist es, den weichen, gallertartigen Kern zu schützen. Aufgrund dieser Konstruktion hält die Wirbelsäule Druck stand, wie er alleine durch das Körpergewicht und die aufrechte Haltung entsteht. Zugleich werden Stöße abgefedert und die Wirbelsäule bleibt dank des Gallertkerns zwischen den knöchernen Elementen biegsam.

Durchdringt der Gallertkern die Hülle, ist von einem Bandscheibenvorfall die Rede: Er kann auf die umliegenden Nerven drücken, was zu Schmerzen bis hin zu Taubheitsgefühlen und Lähmungserscheinungen führt. Dies kann altersbedingt geschehen, da der Faserring durch Verschleiß spröder wird. Andere mögliche Ursachen sind zum Beispiel Fehlhaltung, übermäßige Belastung, Fehlbelastung oder eine Verletzung. Eine Fehlhaltung und Überlastung der s-förmig gekrümmten Wirbelsäule ist nicht nur im Alltag kritisch, sondern vor allem auch im Schlaf, der für den Körper wichtigen Regenerationsphase: Die Wirbelsäule sollte in ihrer natürlich gekrümmten Haltung bleiben und entlastet werden.

Wie sollte die Schlafunterlage bei einem Bandscheibenvorfall sein?

Ist die Schlafunterlage zu weich, sinkt der Körper übermäßig ein - er erfährt keine Stütze und die Wirbelsäule gerät in eine unnatürliche, abgeknickte Haltung. Ebenso ungünstig ist eine zu harte Unterlage, die keine Druckentlastung bietet, was die Wirbelsäule ebenfalls in eine unnatürliche, belastende Form bringt. Ideal ist folglich ein Mittelmaß, das den Körper je nach Schlafposition an den Belastungspunkten sanft einsinken lässt und gleichermaßen mit ihrer Festigkeit eine Stütze bietet. Die Wirbelsäule behält dadurch ihre ergonomische Krümmung bei, die Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln können sich lockern und entspannen. Dies leistet eine Schlafunterlage mit guter Punktelastizität, die sich den Körperkonturen anpasst und zugleich einen angemessenen Härtegrad aufweist, so dass der Körper nicht übermäßig einsinkt. Bei geringem Körpergewicht kann die Unterlage etwas weicher sein, ein hohes Gewicht erfordert für eine optimale Stützfunktion einen höheren Härtegrad.

Der Testsieger aus dem Topper Test ist der Meos Gel-Schaum Topper:

Kann ein Topper bei einem Bandscheibenvorfall helfen?

Ein hochwertiger Topper bietet als Auflage mehrere Vorteile. Er schont die Matratze, kann das Schlafklima verbessern, eine zu harte Matratze ausgleichen und eine gesunde Körperhaltung unterstützen. Bei einem Bandscheibenvorfall gilt das Liegen in Seitenlage mit leicht angewinkelten Knien als optimal - eine gute Punktelastizität der Schlafunterlage vorausgesetzt: Im Schulter- und Beckenbereich sind in Seitenlage die Hauptbelastungspunkte und genau dort soll der Körper leicht einsinken, wodurch die Wirbelsäule in ihrer anatomisch vorgesehenen Haltung verbleibt.

Ein hochwertiger Topper weist neben Punktelastizität auch Formstabilität und ein Raumgewicht von mindestens 30 auf. Formstabilität bedeutet, er kehrt in die Ausgangsposition zurück, sobald der Druck durch die Körperbelastung nachlässt. Damit wird Liegekuhlen vorgebeugt und geringfügige Liegekuhlen in der Matratze kann er etwas ausgleichen, sofern er dick genug ist. Eine harte Matratze neigt zwar weniger zur Bildung von Kuhlen, bietet dafür aber auch keine orthopädische Druckentlastung, wie sie gerade bei einem Bandscheibenvorfall zu empfehlen ist.

Zudem kann ein Topper Abhilfe schaffen, statt bei einem Bandscheibenvorfall eine neue Matratze zu kaufen. Lediglich bei einer zu weichen Schlafunterlage gleicht auch ein hochwertiger Topper die Nachteile für den Bewegungsapparat nicht wirksam aus.

Worauf ist bei einem Topper für einen Bandscheibenvorfall zu achten?

Das wichtigste bei einem Topper zur Entlastung der Wirbelsäule ist eine hohe Punktelastizität und Formstabilität: Einerseits soll er sich den Körperkonturen anatomisch und bei einem Wechsel der Schlafposition flexibel anpassen, andererseits sorgt Formstabilität für eine gute Rückstellfähigkeit, sobald die Belastung nachlässt. Ein hohes Raumgewicht verlängert die Belastungsfähigkeit und somit die Lebensdauer des Toppers. Weiterhin ist die Dicke der Matratzenauflage ausschlaggebend für den wohltuenden Effekt. Ist der Topper zu dünn, gleicht er etwaige orthopädische Mängel der Matratze nur unzureichend aus. Ist er zu dick, leidet der stützende, stabilisierende Effekt der Matratze darunter. Sechs bis acht Zentimeter sind ein gutes Maß, neun bis maximal zwölf Zentimeter sollten nicht überschritten werden. Bei Toppern ist es zwar unüblich, einen Härtegrad anzugeben, das Liegegefühl sollte bei einem Bandscheibenvorfall jedoch etwa dem Härtegrad 2 einer Matratze entsprechen.

Ein anderes Kriterium ist der Kern des Toppers. Gängige Materialien sind Kaltschaum, Visco, Latex und Gel. Kaltschaum ist eher flächenelastisch, aber formstabil. Visco passt sich dem Körper an, indem der Kern auf die Wärme reagiert und dadurch an den Belastungspunkten nachgibt. Das wirkt sich auch auf die Rückstellfähigkeit aus, da er bei einem Wechsel der Liegeposition nur langsam in seine ursprüngliche Form zurückkehrt beziehungsweise sich den neuen Belastungspunkten langsam mit Aufnahme der Körperwärme anpasst. Latex ist punktelastisch, sorgt allerdings für ein kühleres Schlafklima, was bei einem Bandscheibenvorfall als unangenehm empfunden werden kann. Gelschaum vereint die Vorteile von Kaltschaum und Visco, ist aber temperaturneutral - er speichert die Körperwärme nicht. Topper mit Gelkern werden aufgrund ihrer hohen Punktelastizität, Formstabilität und Stützfunktion gerne im orthopädischen Bereich eingesetzt.

Meos Topper bei Bandscheibenvorfall

Meos Topper verfügen über einen Gelkern und einen abnehmbaren, waschbaren Bezug aus Baumwolle. Sie zeichnen sich auf der gesamten Liegefläche durch ihre punktelastische Druckentlastung aus. Dem Körper passen sie sich in jeder Schlafposition optimal an und sind mit einem Raumgewicht von 50 sehr langlebig. Das Liegegefühl ist weich, dennoch erfährt der Körper neben einer entspannenden Haltung eine gute Stütze. Es gibt sie in sechs und acht Zentimeter Dicke, wobei acht Zentimeter auch bei höherem Körpergewicht und einer sehr harten Matratze für eine anatomisch gesunde und entlastende Schlafposition sorgen.

Gel Topper von Meos schonen mit ihren Eigenschaften die Wirbelsäule und begünstigen mit schadstofffreier, atmungsaktiver und feuchtigkeitsregulierender Qualität einen erholsamen Schlaf. Ein Bandscheibenvorfall kann dadurch zwar nicht geheilt werden, der Bewegungsapparat kann sich aber regenerieren; die Wirbelsäule wird geschont und die Bandscheiben sind keiner Belastung ausgesetzt, was durchaus zur Linderung von Beschwerden beiträgt und Verspannungen entgegenwirkt. Meos Gel Topper sind für alle Arten von Matratzen geeignet - lediglich die Nachteile einer zu weichen Unterlage können sie nicht effektiv rückenschonend ausgleichen.